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Bestiarium

Ein interaktiver Klangspaziergang für Menschen ab 5 Jahren

Was

Im Keller des Hauses der Kulturen der Welt befindet sich seit Jahrhunderten die berühmte Sammlung der Erfinderin Dr. Dr. Grolimund. Wertvollstes Exponat dieser Sammlung ist ein uralter, besonderer Flügel, der erste seiner Art. Doch leider klingt er nicht mehr, denn er ist schon lange defekt…. Oder vielleicht kann sich auch einfach niemand mehr daran erinnern, wie er gespielt werden muss. Als die Besucher*innen, geführt von einer Mitarbeiterin des HKW, den Raum betreten, um den Flügel zu besichtigen, kommen aus seinem Inneren plötzlich seltsame Geräusche. Das Instrument beginnt zu sprechen und gibt den Kindern einen Auftrag…

So beginnt Bestiarium, eine Produktion von DieOrdnungDerDinge und der Komponistin Nuria Nuñez Hierro. Sie verbindet Musiktheater, Konzert und Klanginstallation auf experimentelle Weise, dauert ca. eine Stunde und ist gleichermaßen geeignet für Kinder (ab ca. sechs Jahren) und Erwachsene.
Die kleinen und großen Zuschauer*innen unternehmen gemeinsam mit den Musiker*innen eine abenteuerliche Reise durch die entlegene Abteilung des HKW, in der auch nach dem Tod von Frau Dr. Dr. Grolimund seit Jahrhunderten unermüdlich weitergeforscht und experimentiert wird. Dort begegnen sie den phantastischen Wesen, die diese Abteilung bewohnen.
Um herauszufinden, wie der besondere, uralte Flügel gespielt werden kann, müssen die Kinder die Wesen um Rat fragen und das geheime Wissen der verschiedenen Abteilungen sammeln. Denn nur Kinder sind, als ausgewiesene Experten der Phantasie, in der Lage, dieses Rätsel zu lösen. Das ist aber nur durch eine magische Zaubermusik möglich. Mit Hilfe der seltsamen Wesen, die die Räume bewohnen, erlernen die Kinder diese erlösende Musik, führen am Ende gemeinsam ein großes Zauberkonzert auf und bringen so das uralte Instrument wieder zum Klingen.

Inhaltliche Inspiration für die Wesen sind dabei z.B. die vom argentinischen Schriftsteller Jorge Luis Borges erschaffenen Fabelwesen, andere mittelalterliche Geschöpfe (wie z.B. das Aberdeen Bestiarium aus dem 12. Jahrhundert), aber auch Wesen aus Büchern von Jules Verne, H. G. Wells und Lewis Carroll.
Der formale Ablauf des Geschehens ergibt sich durch die Interaktionen zwischen der HKW-Mitarbeiterin, Zuschauer*innen und den phantastischen Kreaturen, die die Abteilung bewohnen. Jedes Fabelwesen wird durch einen eigenen audiovisuellen Raum und eine interaktive musikalisch-theatrale Station verkörpert. In jedem Raum treffen die Kinder auf ein anderes Fabelwesen, das ihnen beim Erlernen der Zaubermusik hilft. Das Publikum teilt sich den Bühnenraum mit Musiker*innen, sitzt/steht/geht Seite an Seite mit ihnen. Es kann beobachten und zuhören, an jeder Station muss es aber auch eine musikalische Aufgabe erfüllen. Ist diese vollbracht, zeigen die Wesen den Besuchern den Weg zur nächsten Station. Am Ende dieser musikalischen Schnitzeljagd steht das große Finale: das gemeinsame Zauberkonzert.

Konzertprogramm

Gesamtkomposition | Nuria Núñez Hierro

Wer

Iñigo Giner Miranda
Cathrin Romeis
Meriel Price
Vera Kardos
Iñigo Giner Miranda Musikalische Leitung
Nuria Núñez Hierro Komposition
Àngela Ribera Ausstattung
Anna von Gehren Klavier
Alba Gentili-Tedeschi Horn